Wer im Garten Hand anlegt, macht gelegentlich mit Dornen und Stacheln Bekanntschaft. Was aber tun, wenn einem die Begegnung unter die Haut geht und danach partout nicht aus dem Fuß will?
Stecken lassen und warten ist die schlechteste Idee. Auch eine kleine Wunde kann sich schnell entzünden. Besser, man hat eine Splitterpinzette. Mit deren spitz zulaufenden Enden lassen sich Dornen gut greifen.
Hilft auch das nicht, den Fuß in heiße Seifenlauge legen. Sobald die Haut schrumpelig wird, mit klarem Wasser und etwas Zitronensaft abspülen. Dann den Splitter vorsichtig herausdrücken. Bei Bedarf wiederholen.
Stachel vom Insekt
Ist der Stachel von einem Insekt, ist er in der Regel von einer Honigbiene. Das liegt an den kleinen Widerhaken des Bienenstachels, die verhindern, dass die Biene ihn wieder herausziehen kann. Am Stachel hängt meist noch ein kleiner Giftsack, der weiterhin Bienengift in die Haut pumpt, solange der Stachel steckt.
Der Stachel sollte so schnell wie möglich entfernt werden, um die weitere Abgabe von Gift zu verhindern. Am besten entfernt man den Stachel vorsichtig mit dem Fingernagel oder einer Kreditkarte, nicht mit einer Pinzette, da durch das Zusammendrücken noch mehr Gift in die Haut gelangen kann. Danach sollte die Einstichstelle gekühlt werden, um Schwellung und Schmerzen zu lindern
Wespen, Hornissen und Hummeln hinterlassen ihren Stachel in der Regel nicht in der Haut, da deren Stachel keine oder nur wenige Widerhaken besitzt. Sie können daher mehrfach zustechen und ziehen ihren Stachel nach dem Stich wieder zurück.
