Ein Mensch in Sportschuhen geht eine Steintreppe hinauf
Hobbyläufer: Überlastung vermeiden (Foto: Bruno Nascimento/Unsplash)

Bei einem Achillessehnenriss ist die Achillessehne vollkommen durchtrennt. Meist geschieht dies durch eine Überbeanspruchung der Sehne bei einer sportlichen Belastung.

Ein Achillessehnenriss ist in der Regel gefühlt mit einem „Peitschenknall“ verbunden: Es tritt ein kurzer heftiger, stechender Schmerz auf, der sich anfühlt, als ob der Verletzte einen Tritt gegen die Sehne bekommt.

Oft kommt es nur zu einer geringen Schwellung über der Ferse. Es können sich Dellen und Blutungen im Verlauf der Sehne bilden, zudem können dort Schwellungen zu sehen sein. Dem Verletzten ist es unmöglich, sich auf die Zehenspitzen zu stellen.

Erste Hilfe bei Achillessehnenriss

  • Entlasten Sie das betroffene Bein und lagern Sie es hoch.
  • Kühlen Sie die Fersenregion, z.B. mit Eis oder einem Kühlkissen. Unterbrechen Sie die Kühlung jedoch alle 20 Minuten für kurze Zeit.
  • Der Betroffene sollte es vermeiden, mit dem verletzten Bein aufzutreten.
  • Helfen Sie dem Verletzten beim Gehen und suchen Sie einen Arzt oder ein Krankenhaus auf.

Wann ist professionelle Hilfe notwendig?

Bei einem Achillessehnenriss ist es nicht zwingend nötig, den Notarzt zu rufen, es sei denn, es liegen Anzeichen eines Schocks vor. Dennoch sollte der Verletzte bald bei einem Arzt oder im Krankenhaus vorstellig werden.

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