Hornhaut ist eine natürliche Schutzfunktion für tiefer liegendes Gewebe und dient dazu, Druck und Reibung abzumildern. Jedoch kann übermäßige Hornhautbildung zu unangenehmen Folgen führen, von denen mehr als 90 Prozent der deutschen Bevölkerung betroffen sind, einschließlich Hornhaut, Blasen und Hühneraugen.
Überschüssige Hornhaut bildet sich hauptsächlich aufgrund von Druckbelastungen, die unsere Füße täglich mit etwa einer Tonne Gewicht belasten. Enges Schuhwerk und langes Stehen tragen ebenfalls dazu bei. Dieser anhaltende Druck verlangsamt den natürlichen Prozess des Abstoßens alter Hautzellen, die sich stattdessen trocken ansammeln und zu schmerzhaften Schwielen werden. Hornhaut entwickelt sich langsam, aber wenn sie nicht behandelt wird, kann sie zu Schmerzen und Rissen führen, die sich auch entzünden können.
Raspeln, Hobeln und Schmirgeln
Es ist ratsam, überschüssige Hornhaut regelmäßig zu entfernen, indem Sie Methoden wie Raspeln, Hobeln oder Schmirgeln verwenden. Nagelscheren oder Rasierklingen sollten vermieden werden, da sie dazu führen können, dass die Hornhaut verstärkt nachwächst.
Die effektivste Methode zur Hornhautentfernung ist ein Fußbad in Kombination mit einem Bimsstein. Anschließend sollten Sie die Haut gut mit einer Fußcreme pflegen. Eine Glasfeile eignet sich ebenfalls gut für die Pflege der Hornhaut.
Wenn Sie nur geringe Verbesserungen feststellen, kann ein Besuch bei einem Fußpfleger oder Podologen empfehlenswert sein. Diese Fachleute verwenden professionelle Instrumente wie Hornhauthobel, Skalpelle oder Fräser.
Um die Bildung von Hornhaut von vornherein zu verhindern, ist regelmäßige Fußpflege von entscheidender Bedeutung. Dies beinhaltet tägliches Eincremen der Füße und die Verwendung von Hornhautreduziersalben. Beachten Sie jedoch, dass die Wirksamkeit dieser Salben je nach Hauttyp variieren kann.
