Fernsehmoderatorin Frauke Ludowig hat im RTL+-Podcast „Frau Keludowig und Tine – exklusiv und ungeschminkt“ über eine eher unerwartete Schönheitsoperation gesprochen. „Ich hatte kürzlich tatsächlich eine Schönheits-OP“, sagte Ludowig im Gespräch mit ihrer Kollegin Tine Acke. „Ich habe mir einen Zeh verkürzen lassen.“

Mit dieser Bemerkung überraschte sie nicht nur ihre Gesprächspartnerin, sondern auch viele ihrer Zuhörer. Der Eingriff sei keine spontane Idee gewesen, erklärte Ludowig. Sie habe seit Längerem eine „Fußproblematik“ gehabt und sich schließlich ärztlich beraten lassen. „Ich bin zum Arzt gegangen und habe gesagt: Ich möchte eine Schönheits-OP. Was kann man machen?“, erzählt sie. Der Mediziner habe daraufhin vorgeschlagen, den betreffenden Zeh zu verkürzen – und Ludowig habe zugestimmt.
Eingriff unter örtlicher Betäubung
Die Operation sei unter örtlicher Betäubung erfolgt, eine Vollnarkose sei nicht nötig gewesen. „Du kommst doch nicht in eine Vollnarkose, weil sie den Zeh verkürzen“, kommentierte die Moderatorin nüchtern.
Anfangs habe sie die Prozedur sogar selbst mitverfolgen wollen. Davon habe ihr der Arzt aber abgeraten – ein Hinweis, den sie im Nachhinein als sinnvoll bezeichnete. „Ich war dann doch froh, dass ich die Augen zugemacht habe“, sagte Ludowig. „Da wird so ein Stück vom Zeh mit einer Zange herausgenommen, das hat richtig geknackt.“ Das Geräusch beschrieb sie anschaulich: „Ein bisschen wie ein Hühnerschenkel, den man durchbricht.“
Welcher Zeh genau betroffen war, ließ die Moderatorin offen. Der Eingriff verlief offenbar ohne Komplikationen. Ludowig betonte, sie sei inzwischen wieder völlig zufrieden.
Reaktionen zwischen Schock und Staunen
In sozialen Netzwerken sorgte das Geständnis für große Aufmerksamkeit. Unter dem offiziellen Instagram-Beitrag zum Podcast kommentierten viele Nutzerinnen und Nutzer mit einer Mischung aus Erstaunen und Mitgefühl. „Da wird mir schon beim Zuhören schwindlig“, schrieb eine Followerin. Eine andere bekannte: „Bitte was? Ohne Narkose? Ich werde allein vom Gedanken ohnmächtig.“
Andere lobten Ludowig für ihre Offenheit. „Ehrlich, sympathisch und mutig“, hieß es in mehreren Kommentaren.
Körperbewusstsein und Schönheitschirurgie
Dass eine prominente Moderatorin über einen solch intimen Eingriff spricht, ist selten – und spiegelt zugleich den gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit Schönheitsoperationen wider. Während Eingriffe an Gesicht oder Körper längst offen thematisiert werden, gelten Korrekturen an den Füßen noch als Tabuthema.
Ludowigs Offenheit dürfte daher nicht nur überraschen, sondern auch zur Diskussion über Körperbild und Selbstwahrnehmung beitragen. Für die 60-Jährige selbst scheint der Fall abgeschlossen: Der Zeh ist kürzer – und das Thema für sie erledigt.
