Unsere Füße sind täglichen Belastungen ausgesetzt. Dennoch behandeln wir sie oft stiefmütterlich. Die Konsequenz: trockene und rissige Haut, die weder schön aussieht noch sich gut anfühlt.

Im Sommer gönnen wir unseren Füßen oft mehr Pflege, um in Sandalen und Flip-Flops gut auszusehen, aber sobald der Herbst kommt, vernachlässigen wir sie. Dann verschwinden sie in dicken Socken und Stiefeln und geraten aus unserem Blickfeld. Doch wer kontinuierlich auch im Herbst und Winter seine Füße pflegt, wird langfristig mit geschmeidigen Füßen belohnt.
Die Auswahl der richtigen Fußcreme
Je nach den spezifischen Hautproblemen Ihrer Füße sollten Sie die passende Fußcreme auswählen. Bei übermäßiger Hornhautbildung sind Produkte mit Urea und Salicylsäure empfehlenswert. Urea bindet Feuchtigkeit in der Haut und erhöht ihre Geschmeidigkeit, während Salicylsäure abgestorbene Hautzellen entfernt. Fußcremes aus Drogeriemärkten, wie Neutrogena oder Gehwol, sind einen Versuch wert. In Apotheken erhalten Sie Produkte mit höheren Wirkstoffgehalten, da Fußcremes ab einem bestimmten Gehalt an Urea und Salicylsäure als medizinische Produkte gelten.
Wie oft sollte man Fußcreme benutzen?
Fußcreme sollte idealerweise täglich verwendet werden, besonders nach dem Duschen oder Baden, wenn die Haut noch leicht feucht ist und die Creme besser einziehen kann. Für trockene und beanspruchte Füße empfiehlt sich eine zweimal tägliche Anwendung – morgens und abends. Abends, vor dem Schlafengehen, ist die beste Zeit für eine intensivere Pflege, da die Haut während der Nacht besonders aufnahmefähig ist. Regelmäßige Anwendung hilft, die Haut geschmeidig zu halten, Hornhautbildung vorzubeugen und trockene, rissige Stellen zu vermeiden.
Spezielle Fußpflegeprodukte für Diabetiker
Diabetiker leiden oft an rissigen und rauen Füßen aufgrund ihres veränderten Stoffwechsels und der gesteigerten Schweißproduktion. Eine reichhaltige Pflege ist hier besonders wichtig, um Risse oder sogar Wunden zu verhindern und Infektionen zu vermeiden. Auch für Diabetiker ist Urea ein bevorzugter Wirkstoff, wobei der Urea-Gehalt in der Creme mindestens 10 % betragen sollte. Drogerieprodukte sind in der Regel nicht ausreichend, daher sollten Betroffene auf Cremes aus der Apotheke zurückgreifen.
Die persönliche Favoritenwahl: Experimentieren Sie
Wenn Sie die beste Fußcreme für sich finden möchten, müssen Sie oft verschiedene Produkte ausprobieren. Manche Cremes ziehen schnell ein, während andere einen schützenden Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Letztere sind ideal für die Anwendung am Abend, da die Creme sonst leicht auf dem Boden verteilt wird. Probieren geht über studieren, wenn es darum geht, Ihre persönliche Lieblingsfußcreme zu finden.
