
Das „Burning Feet Syndrome“ (BFS), auch als „Brennende-Füße-Syndrom“ oder „Gefühl von brennenden Füßen“ bekannt, ist eine Erkrankung, die durch anhaltende, unangenehme, brennende Empfindungen in den Füßen gekennzeichnet ist. Dieses Syndrom betrifft in der Regel die Fußsohlen, kann aber auch auf die Zehen und den oberen Teil der Füße ausstrahlen.
Ursachen für das Burning Feet Syndrom können Diabetes, Alkoholmissbrauch, bestimmte Medikamente, Nervenkompression oder Nervenschädigung sein sowie Vitaminmangel, Nervenentzündungen oder Durchblutungsstörungen. Da es so viele Möglichkeiten gibt, ist es wichtig, die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren, um die passende Behandlung einzuleiten.
Burning-Feet-Syndrom: Das hilft bei Brennen in den Füßen
Sollte man die Symptome eines Burning-Feet-Syndroms aufweisen, gibt es eine ganze Reihe von Maßnahmen, die Betroffene selbst durchführen können, um die Beschwerden zu lindern: zum Beispiel eine Kühlung der Füße im Wasser beziehungsweise deren Hochlagerung.
Auch eine lokale Anwendung von Capsaicin-Salbe, einer pharmazeutischen Salbe, die die durchblutungsfördernd, schmerzstillend und Juckreiz-lindernd wirkt, kann helfen. Ebenso können orthopädische Einlagen in den Schuhen die Beschwerden lindern. Bei Diabetes als Ursache helfen Blutzuckereinstellung und Gewichtskontrolle.
Die Behandlung kann je nach Ursache variieren und beinhaltet möglicherweise die Kontrolle von Grunderkrankungen, Schmerzmanagement, Physiotherapie, medikamentöse Therapie oder in einigen Fällen interventionelle Verfahren. Es ist ratsam, bei anhaltenden oder sich verschlechternden Symptomen einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose und angemessene Behandlung zu erhalten.
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